Vereinsgeschichte

Latest Events

LWV Newsletter

Newsletter Anmeldung
Name
eMail{emailcloak=off}
 

Generalversammlung der Züchtervereinigung Höxter und des Kreiskontrollmilchbezirkes Höxter 2010

Gentechnikvortrag von Wilhelm Brüggemeier auf der Jahresversammlung am 26.02.10 in Brakel

Heinrich Lücke
, der Vorsitzende der Züchtervereinigung, begrüßt die Gäste und eröffnet die Veranstaltung.

Es folgt der Jahresbericht des Kreismilchbezirks im LKV.
Oliver Claushues, (Bild rechts) Geschäftsführer des LKV im Kreis, berichtet von dem abgelaufenen Jahr des Landeskontrollverbandes und den Trends im Kreis Höxter. Dabei werden folgende Punkte zur Milcherzeugung angesprochen:
  • Die Quotenwanderung ins Rheinland setzt sich fort.alt
  • Der Zuwachs an Milchleistung im Kreis liegt bei 300 kg, die Leistung bei 8.366 kg.
  •  Leistungsmerkmale, Spitzenlaktation und Lebensleistungen werden gewürdigt.
Die Zange und Ohrmarken zur Tierkennzeichnung werden vorgeführt.
Die Wahlen zum Vorstand des Kreismilchkontrollbezirkes ergeben die Wiederwahl von Gerhard Peine und Rose.
Von der Züchtervereinigung sind folgende Punkte zu berichten:
  • Beim „Tag der Landwirtschaft“ in Brakel am 30.05.10 wird es erstmals keine Richtwettbewerbe geben, sondern nur Rassendemonstrationen. Die Beschickerprämie wird erhöht, um eine breite Tierschau bieten zu können.
  • Der Kreisveterinär, Dr. Jens Tschachtschal, berichtet über die erzielten Fortschritte bei der Tierseuchenbekämpfung. Der Kreis Höxter steht gut da. Konsequente Hygienemaßnahmen und ein Frühwarnsystem haben dazu beigetragen.
  • Eine weitere Zusammenarbeit der landwirtschaftlichen Vereine im Kreis Höxter wird angestrebt. Konkrete Gespräche finden im März 2010 statt.

Wilhelm Brüggemeier, Vizepräsident des WLV aus Bielefeld, erläutert die Sachlage bei der Gentechnik. Der Anbau von GVO-Pflanzen (gentechnisch veränderten Organismen) ist weltweit stark verbreitet, besonders bei Soja, Baumwolle, Mais und Raps. In Europa ist der Anbau nur in wenigen Ländern erlaubt und mit einer Vielzahl von Auflagen verbunden. Frankreich befindet sich derzeit in einem Moratorium. Ein Anbau ist deutschen Landwirten nicht zu empfehlen wegen der damit verbundenen gesamtschuldnerischen Haftung. Die Eiweißträger in Importfuttermitteln sind durch eigenen Anbau nicht zu ersetzen. Die Futtermittel enthalten deshalb zu 90 Prozent GVO-Pflanzen. Sollte eine verschärfte Zulassung greifen, werden künftig verstärkt Fertigprodukte importiert. - Als Fazit ist festzuhalten, dass sich der biologisch-technische Fortschritt sich nicht aufhalten lässt und eine klare Kennzeichnung eingeführt werden muss. Diskussionsteilnehmer sind besorgt um eine mögliche Abhängigkeit von Konzernen.
alt
Bild: Heinrich Lücke und Wilhelm Brüggemeier, Vizepräsident des WLV aus Bielefeld
© 2017 kd  by Annen-Media : Druck Annen-Media , Druck - Internet - Werbung-Annen-Media , Druck - Internet - WerbungInternetAnnen-Media , Druck - Internet - Werbung-Annen-Media , Druck - Internet - WerbungWerbung  |  webseiten empfehlungen