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Versuchswesen

Saatgutnormen

Anforderungen an die Beschaffenheit des Saatgutes von Getreide (Z-Saatgut)

92 % Mindestkeimfähigkeit Weizen, Gerste
85 % Mindestkeimfähigkeit Hafer, Roggen, Triticale
90 % Mindestkeimfähigkeit Mais
98 % Technische Mindestreinheit (2 % Besatz)
3 % Untersortierung maximal

In 500 g-Probe
6 Körner Höchstbesatz andere Arten
3 Körner Fremdgetreide
0 Körner Flughafer

Anforderungen an den Feldbestand bei Getreide (Z-Saatgut)

Auf einer Zählstrecke von 150 qm Fläche maximaler Fremdbesatz von
15 Pflanzen Abweichende Typen
6 Pflanzen andere Getreidearten
10 Pflanzen von Samen, die sich schwer heraus reinigen lassen (z. B. Klette)
2 Pflanzen Flughafer
0 Pflanzen Flughafer in Hafer

Ferner gibt es Bestimmungen über Krankheitsbesatz (Mutterkorn: 20 Körner u. a.), Mindestentfernungen und Trennstreifen. Grundlage ist die Saatgutverordnung 2006.

Versuchsstandorte

Breitenhaupt, gelegen am Fuß des Stoppelbergs in der Steinheimer Börde weist in den Versuchsflächen tiefgründige Lössböden mit knapp 70 Bodenpunkten auf. Die Böden neigen zur Verschlämmung und sind verdichtungsempfindlich. Die Höhenlage beträgt 190 Meter. Versuchsbetrieb ist der Betrieb von Ann-Cathrin Freifrau von Kanne, Rittergut Breitenhaupt bei Steinheim. Der Standort repräsentiert mit den versuchslagen in Lippe, auf der Haar und im Bergischen Land die Standortgruppe Lehmböden-Übergangslagen.
Die Sortenversuche wurden Herbst 1973 mit der Neuordnung des Versuchswesen der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe dort eingerichtet, damals unter dem Verwalter Paul Krämer. Baron Bernd von Kanne führte seit Angang der 1980-er Jahre die umfangreicher werdenden Versuche bis zu seinem plötzlichen Tod 2010 weiter.

Meerhof, gelegen auf knapp 400 Meter, repäsentiert den Bereich Höhenlage. Die schluffig-lehnigen Böden  kommen auf 55 Bodenpunkte. Besonders in Auswinterungsjahren zeigt der Standort deutliche Differenzierungen. Der Versúchsstandort wurde 1996 eingerichtet für den langjährigen Versuchsstandort Lichtenau Sudheim und Lagen im Hochsauerlandkreis. Versuchsbetrieb ist der Betrieb Josef Dreps (seit 2007 auch Vorsitzender des Saatbauvereins Hochsauerlandkreis) und Hermann Diermann ist der zuständige Versuchstechniker. 

In Heiden bei Lage sind 2009 erstmals die Sortenversuche in Lippe zusammen gefasst. Wintergetreide und Raps werden auf den Flächen des Betriebe Kalkreuter getestet. 

In Ostenland und Delbrück werden jährlich umfangreiche Sortenprüfungen bei Mais vorgenommen. Zum Anbau kommen frühe, mittelfrühe und späte Maissorten einschließlich EU-Sorten für das Ernteziel Siloamais und Körnermais. 

Ansprechpartner im Versuchswesen

Ferdinand Falke, LWK Brakel (Sortenberatung)
Ferdi Stamm, LWK Brakel (Saatenanerkenung)
Ludger Wiechers, LWK Brakel (Durchführung und Koordinantion Versuche)

Hermann Diermann (Schwerpunkt Paderborn)

Axel Kalkreuter (Schwerpunkt Lippe)

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