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Über den Acker- u. Saatbauverein

Der Verein geht auf den Saatbauverein für den Hauptvereinsbezirk Paderborn, gegründet 1908, zurück, der zusammen mit der Landwirtschaftskammer auch die amtliche Anerkennung durchführte. Nach dem Krieg und dem Verlust der traditionellen Saatgutvermehrungen im Osten war der Aufbau der Saatgutwirtschaft im Westen eine noch bedeutendere Aufgabe geworden.

Dazu wurde 1948 in Brakel und 1949 in Warburg Kreissaatbauvereine gegründet. In Paderborn bestanden zunächst Vereine in Büren und Paderborn. 1976 schlossen sich die beiden Vereine jeweils auf der Ebene des Kreises Paderborn zusammen. 20 Jahre später, 1996, erfolgte der Zusammenschluss der beiden Vereine Paderborn und Höxter zum Acker- und Saatbauverein Hochstift e. V.

Markenzeichen der Saatbauvereine waren seit den 1950-er Jahren die mehrtätigen Fahrten in alle Bundesländer und ins benachbarte Ausland, asber auch nach England und Marokko. Ab 1990 wurden bevorzugt die neuen Bundeländer bereist. Immer wurden Züchtungs- und Verarbeitungsbetriebe besucht sowie größere Ackerbaubetriebe. So verschaffte man sich einen Überblick über neue Fruchtarten, Sorten und Anbaumethoden. Die letzte Studienfahrt fand 2006 statt.

Die Vermehrungsflächen hatten im Kreis Höxter (und Warburg) um 1950 bedeutenden Umfang: knapp 3.000 ha (darunter 490 ha Kartoffeln). Bis in Ende der 1980-er Jahre waren es um 1.000 ha in rund 30 Betrieben jährlich. In den Zuckerrüben- und Rapsfruchtfolgen gab es gute Vorfrüchte für den Vermehrungsanbau. Besonders Güter hatten sich auf den Vermehrungsanbau spezialisiert.

Vom Überschussgebiet zum Einfuhrgebiet: Durch der Einführung der Nachbaugebühr und die systematische Kontrolle der Betriebe mit Saatgutveremhrung durch die Saatguttreuhandverwaltung ist die Vermehrungsfläche in beiden Kreise auf unter 500 ha (2008) gesunken. Die Nachfrage nach Z-Saatgut geht zurück und die Vermehrungsbetriebe erzielen keinen Mehrerlös durch die Vermehrung.

Im Kreis Paderborn spielt die Nähe zur DSV Lippstadt eine besondere Rolle. Dort wurden und werden verstärkt auch Futterpflanzen (Gräser) sowie Raps vermehrt.

Heute spielt die Erzeugung von Bio-Saatgut eine bedeutende Rolle in beiden Kreisen.
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