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Entwicklung der Vermehrungsflächen

Wurden 1908 im ersten Jahr der Feldanerkennung, im ganzen Hochstiftbezirk erst 129 ha Frucht anerkannt, so waren es bereits 1929 allein im Kreis Warburg 300 ha Vermehrungsfläche. Bis nach dem Weltkrieg wurden auch Kartoffel- und Rübensamen vermehrt. Getreide blieb dominierende Fruchtart, Raps, Gräser und Leguminosen kamen später dazu. Eine Besonderheit ist der hohe Anteil von Vermehrungsflächen in ökologisch wirtschaftenden Betrieben, der bei etwa 20 % der gesamten Vermehrungsfläche liegt.


Vermehrungsflächen Kreis Höxter seit 1977 (ha):

  1977
1987 1997 2007
Gesamt 1235 975 439 364
Getreide
Gräser/Raps/Leguminosen
Zahl der Betriebe
1039
196
?
887
88
56
384
55
42
248
116
18

Die Wirtschaftlichkeit der Saatgutvermehrung ist letztlich ausschlaggebend für die Entwicklung der Vermehrungsflächen. Zunächst gab es eine Preisbindung und eine gesonderte Vermehrervergütung. Seit 1989 haben sich die Rahmenbedingungen verändert, die Preisbindung fiel und die Vereinigung Deutschlands brachte einen weiteren Einschnitt. Seit Herbst 1997 gibt es die Nachbauregelung, die die eigene Saatgutverwendung gebührenpflichtig macht und auch für die Vermehrer Nachteile bringt.

Die neue Satzung des Acker- und Saatbauvereins Hochstift verlegt den Schwerpunkt in die Information rund um den Pflanzenbau. Dabei ist er der nachhaltigen Ackerbaukultur, dem technischen Fortschritt und der Dokumentation besonders verpflichtet.
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