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Satzung der Züchtervereinigung

Satzung der Züchtervereinigung des Kreises Höxter e. V.
- im Haus der Landwirtschaftskammer -

- Fassung vom 26.02.1976 -

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§ 1 Name, Sitz
Der Verein führt den Namen: Züchtervereinigung des Kreises Höxter e. V. Er ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz in Brakel.

§ 2 Gliederung des Vereins
Zur Bearbeitung der einzelnen Tierzuchtzweige werden Untergruppen für Pferde-, Rinder-, Schafe- und auch Kleintierzucht gebildet, deren Leitung dem Kreisfachwart der betreffenden Tiergattung obliegt. Die Untergruppen können im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden des Vereins besondere Versammlungen abhalten.

§ 3 Zweck
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Tierzucht im Kreise Höxter und die Fortbildung aller Landwirte.
Mittel zur Erreichung dieses Zweckes sind:
  1. Weitgehendste Heranziehung aller für die Zucht interessierten Bewohner des Kreises Höxter zur Mitarbeit an den gesteckten zielen.
  2. Beratung der Mitglieder in allen züchterischen Fragen, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Institutionen.
  3. Förderung der Vatertierhaltung.
  4. Durchführung von Schauen.
§ 4  Gemeinnützigkeit
Der Verein dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung. Jedes Gewinnstreben ist ausgeschlossen. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Satzungsänderungen, die die §§ 3 und 4 betreffen, bedürfen der Einwilligung des Finanzamtes.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft des Vereins kann jeder Besitzer von Zucht- und Nutztieren sowie jeder für die Zucht interessierte Bewohner des Kreises Höxter erwerben. Die Mitgliedschaft können auch tierzüchterische Genossenschaften und Vereine korporativ erlangen.
Die Anmeldung erfolgt bei der Geschäftsstelle. Der Vorstand hat über die Aufnahme zu entscheiden. Jedes Mitglied hat eine Beitrittserklärung zu unterschreiben.

§ 6 Verlust der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
Mit dem Tode, durch Austritt oder durch Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluß des Geschäftsjahres zulässig und muß spätestens drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres erklärt werden, andernfalls die Pflichten bis zum Ablauf des  nächsten Geschäftsjahres fortbestehen.
Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden:
  1. wenn es trotz vorheriger Verwarnung durch den Vorsitzenden gegen die dem Verein gegenüber eingegangenen Verpflichtungen verstößt;
  2. Wenn es gegen die Interessen des Vereins derart verstößt, daß dadurch das Ansehen des Vereins geschädigt werden kann.
Den Ausschluß verfügt der Vorsitzende nach Beratung und Beschlussfassung mit dem Vorstand und Beirat. Der Ausschlußbeschluß ist dem Mitglied durch Einschreibebrief unverzüglich mitzuteilen. Mit dem Zugang dieser Mitteilung verliert der Ausgeschlossene alle Ansprüche an den Verein, während die entstandenen Verpflichtungen für das laufende Geschäftsjahr fortbestehen. Eine Nachprüfung des Ausschusses im Rechtswege ist ausgeschlossen.

§ 7 Recht und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, alle Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu benutzen. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und seine Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen. Die Satzungsbestimmungen und Anordnungen des Vorstandes bzw. dessen Beauftragten sind von den Mitgliedern genau zu befolgen, sowie die Beiträge und Gebühren fristgemäß zu zahlen.

§ 8 Organe des Vereins sind:
  1. Der Vorstand: bestehend aus dem Versitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Geschäftsführer.
  2. Der Beirat.
  3. Die Mitgliederversammlung.
§ 9 Der Vorstand
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Alle 2 Jahre scheidet ein Mitglied des Vorstandes im Wechsel der beiden Ämter aus. Die Ämter werden unentgeltlich geführt. Bare Auslagen können erstattet werden. Der Geschäftsführer erhält für Dienstreisen im Interesse des Vereins Reisekostenentschädigung gemäß den Dienstvorschriften der Landwirtschaftskammer. Der Vorsitzende bzw. sein Stellvertreter beruft die Mitgliederversammlung und führt dabei den Vorsitz. Die Wahl erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder.

§ 10 Der Beirat
Der Beirat besteht aus den Kreisfachwarten für Pferde-, Rinder-, Schweine und Schafzucht sowie dem Kreisfachwart für Kleintierzucht. Die Kreisfachwarte werden von der Generalversammlung gewählt. Die Fachwarte sollten Züchter der Sparte sein, die sie vertreten. Ihr Ausscheiden regelt sich dergestalt, daß jedes Jahr 2 Fachwarte oder deren Vertreter ausscheiden. Das Ausscheiden vollzieht sich in der Reihenfolge der Tierarten: Pferde – Rindvieh – Schweine - Schafe und mit der Maßgabe, daß zuerst die Fachwarte und fortlaufend deren Stellvertreter in derselben Reihenfolge ausscheiden. Der Fachwart für die Kleintierzucht unterliegt im Hinblick auf dessen Wahl anderen Bedingungen. Er scheidet alle 4 Jahre aus seinem Amt aus.
Ferner sollen als geborene Mitglieder dem erweiterten Beirat angehören:
  • Der Kreislandwirt,
  • Der Kreisverbandsvorsitzende,
  • Der Vorsitzende der Kreisbullenhaltung des Kreises Höxter,
  • Die beiden Veterinärdirektoren,
  • Der Vorsitzende des Kreismichkontrollbezirks.
Der Beirat hat den Vorstand zu beraten und ihn in allen den Verein betreffenden Dingen tatkräftig zu unterstützen sowie insbesondere darauf hinzuwirken, daß die im § 3 genannten Zwecke durchgeführt werden. Der Vorsitzende beruft den Beirat mindestens einmal im Jahr, im übrigen nach Bedarf. Der Beirat muß einberufen werden:
  1. Bei Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung,
  2. Wenn die Hälfte der Beiratsmitglieder die Einberufung beantragt,
  3. Zur Beratung des Haushaltsvoranschlages.
Die Mitglieder des Beirates erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung, aber Ersatz ihrer Barauslagen.

§ 11 Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Es stehen ihr folgende Befugnisse zu:
  1. Entgegennahme des Jahresberichtes,
  2. Genehmigung und Festsetzung des Jahresbeitrages,
  3. Wahl des Vorstandes und des Beirates,
  4. Beschlussfassung über Satzungsänderungen sowie Auflösung des Vereins.
Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung der Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in §§ 3 und 4 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen  Mitglieder gefasst, soweit nicht ausdrücklich in der Satzung etwas anderes bestimmt ist; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung der anwesenden Mitglieder mit ¾ Mehrheit.
Die Mitgliederversammlung hat zu beschließen, ob geheime oder öffentliche Wahl durchgeführt werden soll. Hierfür entscheidet einfache Stimmenmehrheit.
Alljährlich muß mindestens eine Mitgliederversammlung stattfinden, die in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres vom Vorsitzenden einberufen wird. Eine Mitgliederversammlung muß ferner einberufen werden, wenn es die Hälfte der Beiratsmitglieder beantragt. Die Mitgliedereinladung muß unter Angabe der Tagesordnung mindestens 10 Tage vor dem Tage der Versammlung in geeigneter Form erfolgen.

§ 12 Verwaltungsangelegenheiten  
Die durch die Verwaltung und Aufgaben des Vereins entstehend Kosten werden durch Beiträge bestritten. Sie bestehen aus einem Eintrittsgeld und einem Jahresbeitrag, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt werden. Der Geschäftsführer erhält Kassenvollmacht.

§ 13 Beschlußfähigkeit
Ordnungsgemäß einberufene Sitzungen des Beirats und der Mitgliederversammlung sind beschlußfähig. Über alle Sitzungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden des Vereins und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.

§ 14 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr der Züchtervereinigung des Kreises Höxter e.V. ist das Kalenderjahr.

§ 15 Auflösung des Vereins
Der Verein kann nur in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder aufgelöst werden. Vorhandenes Vermögen wird der Landwirtschaftsschule und Wirtschaftsberatungsstelle in Brakel überweisen mit der Bestimmung der Förderung der Tierzucht im Kreise Höxter. Eine Satzungsänderung und die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung der Züchtervereinigung Höxter e.V. am 26. Februar 1976 beschlossen.
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