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Die Landwirtschaftsschule Warburg 1885 bis 1972

Die Landwirtschaftschule wurde 1885 gegründet und bestand bis 1974.

Folgende Direktoren sind zu nennen:
1885-1887 Kaplan Krekeler
1887-1900 Karl Hartmann
1900-1927 Heinrich Fuest
1927-1946 Fritz Hammann
1948-1966 Dr. Paul Lohmann
1966-1974 Ewald Waltermann

Gründung
Dem Aufruf vom 28.08.1885 folgen diese Gründungsmitglieder:
- Landrat Frhr. von Spiegel
- Gutsbesitzer Versen als Direktor des landwirtschaftlichen Vereins
- Bürgermeister Wiegard
- die Gutsbesitzer Böttrich und Röper
- Kaplan Krekeler

Sie stellen fest, "dass in neuerer Zeit größere Kenntnisse in allen Geschäftsbranchen erfordert werden , um der . . Konkurrenz des Auslandes entgegentreten zu können" und schließlich "Das unterzeichnete Komitee glaubt nun, dass auch Warburg ein günstiger Ort für eine solche Anstalt sei und beschloss, am 1.11.1885 eine solche daselbst zu eröffnen".


Schulstandorte
Folgende Schullokale der Anfangsjahre sind verzeichnet:
- Gastwirtschaft Michels (zwischen den Städten, heute Ratskeller)
- Gastwirtschaft Leistenschneider (Altstadt, huete Haus Volmert)
- Gastwirtschaft Kohlschein (heute Alt-Warburg)
- Privathaus von Philipp Rinteln (Unterstraße, Palais von Hiddessen)

Ab 1889 steht ein eigenes Gebäude zur Vergügung.

1923 wird die heute noch stehende Landwirtschaftsschule eröffnet. Sie liegt auf einer Anhöhe zwischen Bahnhof und Zuckerfabrik. Aus der Zeit heraus zu verstehen ist das groß dimensionierte Ehrenmal für die im ersten Weltkrieg gefallenen 98 Schüler der Schule und 2 Lehrer.


Jubiläum 100 Jahre Landwirtschaftshule Warburg

Die Festveranstaltung des Vereins Landwirtschaftliche Fachschulabsolventen findet am 12.01.1985 in der Stadthalle Peckelsheim statt.

Den Festvortrag hält Ulrich Ernst (Bezirksregierung Detmold) über das Thema:

"Die Agrarverfassung im Kreise Warburg im 19. und 20. Jahrhundert
und ihre Veränderung durch die Landwirtschaftsschule".

Er kommt darin zu dem Schluss, dass sich das landwirtschaftliche Fortbildungswesen erfolgreich von der allgemeinen beruflichen Bildung emanzipiert hat, dass die landwirtschaftliche Bildung auf eine gesunde Mischung baut von Fach- und Allgemeinbildung und dass die Verbindung zwischen Praxis und Wissenschaft ein aus pädagogischer Sicht erfolgreiches Konzept ist und bleibt. 

Der Vortrag ist im Jahrbuch des Kreises Höxter von 1986, S. 43 bis 56, veröffentlicht.




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