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Landwirtschaft im "wilden Osten"

Landwirtschaft im „wilden Osten“ – Megabetriebe und Hauswirtschaften

alt Ein Bericht von Guido Höner, Redakteur Top Argar

Werden uns die riesigen Agrarländer in der ehemaligen UdSSR in Zukunft mit Getreide überhäufen? Angesichts der enormen Größe neuer Agrarholdings teils mit mehreren 100.000 ha stellen sich viele Landwirte in Westeuropa diese Frage.
Eine pauschale Antwort darauf ist kaum möglich. Denn zurzeit kämpft die Landwirtschaft im Gebiet der GUS noch mit vielen Problemen. Viele ehemalige Kolchosen sind stark verschuldet, die Technik ist hoffnungslos veraltet. Es fehlt oft das Geld, in neue, westliche Technik zu investieren. Dazu kommt der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Selbst wenn moderne Maschinen durch Kapital von außen vorhanden sind, können diese oft genug nicht effizient eingesetzt werden.

Auch die hervorragenden Schwarzerdeböden sind kein Garant für hohe Erträge, denn oft fehlt es am nötigen Niederschlag.

Immer noch spielen Hauswirtschaften bei der Produktion von Milch, Fleisch und Gemüse eine sehr wichtige Rolle. Erst langsam bilden sich hier größere Strukturen.

Doch die Entwicklung kommt jetzt in Gang. Durch die gestiegene Getreidenachfrage auf den Weltmärkten wird die Landwirtschaft immer interessanter. Flächen, die seit dem Zusammenbruch der Landwirtschaft in den 90er Jahren brach lagen, werden wieder in Bewirtschaftung genommen. Die gestiegene Nachfrage nach Flächen lässt auch die Pachtpreise weiter steigen.
27.02.08


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