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Initiative Tierwohl - Zukunftsperspektive für unsere Schweinemäster?

Referent des vlf-Arbeitskreises "Schweine" war am 06.02.2014 Sebastian Husemann vom Erzeugerring Westfalen. Das Thema seines Vortrages war "Initative Tierwohl - Zukunftsperspektive für unsere Schweinemäster?"

 

Hier nun ein kurze Zusammenfassung von Sebastian Husemann.

 

 

Initiative Tierwohl


Ein gemeinhusemann-sebastian-erzeugerring-2sames Projekt vom DBV, Lebensmitteleinzelhandel, Schlachthöfen und Tierschutzorganisationen, welches darauf abzielt deutschen Schwein zusätzliches Tierwohl hinaus über die Vorgaben der Tierschutz- Nutztierhaltungsverordnung zu gewähren.

Die Landwirte die an diesem Projekt teilnehmen werden für das zusätzliche Angebot an Tierwohl und Arbeitseinsatz  je nach Umfang durch den Lebensmitteleinzelhandel honoriert.

Dabei erfolgt die Auszahlung und Abwicklung nicht über die Schlachthöfe bzw. Händler sondern über eine Clearingstelle. An diese sollen die vermarkteten Tiergemeldet werden von dort aus wird dann eine 1x jährliche Auszahlung an die Landwirte erfolgen.

Um am Tierwohlprojekt teilnehmen zu können gibt es gewisse Grundkriterien die eingehalten werden müssen, sowie zusätzliche Wahlkriterien.

Grundkriterien: ( Block A )
- QS Systemteilnahme
- Jährliche Audits
- QS Antibiotikamonitoring
- Gesundheitsplan ( bei Sauen und Ferkeln)
- Stallklimacheck
- Trinkwassercheck
- 1,5% Tageslicht in allen Abteilen

Wahlkriterien, mind. jedoch 1: (Block B1)
- Mehr Platz ( 10%, 20%, 40%)
  oder/ und
- Raufutter ( im Abferkelstall org. Nestbaumaterial während der Geburt)

Wahlkriterien: (Block B 2) 
- Bis zu 16 mögliche

Sonderpaket: (Block C)
- Ringelschwanz


Die Vergütung der einzelnen Wahlkriterien richtet  sich stark nach dem Produktionsverfahren und bewegt sich zwischen 0,05 und 8,00€ je Kriterium pro verkauftem Tier.

Eine Bagatellgrenze von 3€ pro Mastschein, 1€ pro 25 kg Ferkel und 2€ pro 8kg Ferkel besteht jedoch und muss überschritten werden um am Programm teilnehmen zu können.

Für die Grundkriterien aus Block A gibt es eine Prämie von 500€ pro Betrieb, die allerdings benötigt wird um die entstehenden Kosten aus dem Block A decken zu können.


Es gilt für jeden Betrieb zu prüfen welche Kriterien der einzelne Betrieb erfüllen kann, bzw. bereit ist zu erfüllen und welche Kosten für die Umsetzung zu kalkulieren sind.

Dies ist dem Tierwohlbonus gegenüber zustellen, dass dann abgewogen werden kann welchen  Vorteil  bzw. Nachteil die Teilnahme für den Betrieb hat.

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