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Ebermast in der Praxis - AK Schweine 2013

In der ersten Winterveranstaltung des VlF-Arbeitskreis "Schweine" nahm Herr Georg Freisfeld vom Erzeugering Westfalen stellung zu dem Thema "Ebermast in der Paxis"

 

Da sich mit der Düsseldorfer Erklärung im Jahr 2008 abzeichnete, dass die betäubungslose Kastration auf kurz oder lang beendet sein wird, hat sich der Erzeugerring Westfalen seitdem in verschiedenen Projekten an Forschungsvorhaben rund um die Ebermast beteiligt und viele Erfahrungen in der Begleitung von Neueinsteigern in die Ebermast gesammelt. Neben Fragen zu Haltung und Management ist die Fütterung wesentlicher Bestandteil der Beratungsleistung. Klar ist mittlerweile das Eber einen anderen Anspruch an das Futter haben. Insbesondere die Versorgung mit Aminosäuren sollte auf einem anderen Niveau liegen.

Ebermastfutter für Sauen
Das Ebermastfutter ist etwa einen Euro pro Dezitonne teurer als das Standardmastfutter. Trotzdem liegen die Futterkosten je Kilogramm Zuwachs bei den Ebern günstiger als bei den anderen Mastcshweinen, Grund ist der geringere Futterverbrauch. Die Eber bestätigten bisherige Erfahrungen, dass sie höhere Tageszunahmen als die Sauen erzielen und den höheren Futterpreis durch eine bessere Futterverwertung mehr als kompensieren.



Nährstoffreduzierte Fütterung
Bisherige Erfahrungen in der Ebermast zeigen, dass bei Nichtbeachtung des höheren Bedarfs an Aminosäuren die Tiere geringere Leistungen und vermehrt Unruhe zeigen. Die Tiere werden mit speziellem Ebermastfutter versorgt.

Entscheidend für den Masterfolg ist weniger der Gehalt an Rohprotein im Futter, sondern eine für Masteber angepasste Versorgung mit Aminosäuren. Nur gesunde Tiere können sehr gute Leistungen erbringen.

Immer mehr Landwirte stellen auf die Ebermast um, doch leider scheint der Markt für Schweinefleisch diese gar nicht zu wollen. Nun sitzt der Landwirt in der Klemme: Der Tierschutz vordert Ebermast, die Landwirte könne diesem Wunsch nachkommen, aber die Verarbeiter und Lebensmitteketten wollen das Eberfleisch nicht abnehmen!

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Von links: Michael Niemann (VlF-Höxter), Georg Feisfeld (Erzeugerring Westfalen) und Dr. Friedhelm Poeschel (Geschäftsführer VlF-Höxter)
 

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