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Wer überlebt die Milchpreiskrise?

altNach der "Milchpreisexplusion" in 2007 (Basispreis einige Monate über 40 Ct.) stürzte der Milchpreis innerhalb von einem Jahr auf unter 25 Ct.(Basispreis, netto) je kg. Der MIV geht von einem historischen Preistief der letzten 20 Jahre aus. Aufgrund des starke Einbruchs sind viele Betriebe in Liquiditätsschwierigkeiten!

Besonders betroffen sind Betriebe, die…
- in den letzten Jahren mit Fremdkapital investiert haben und hohe Zins- und Tilgungsverpflichtungen haben.
- Betriebe mit schlechter Produktionstechnik (gute und weniger gute Betriebe trennen über 12 Ct. Prodkutionskosten je kg Milch bzw. 400 € je Kuh).

- schlechtes oder fehlendes Finanz- und Liquiditätsmanagement (in anderen Bereichen wird schon länger mit Liquiditätsplänen sinnvoll gearbeitet, in der Milchviehhaltung kannte man bisher nicht solche Preisschwankungen; Dispo-Limit nicht ausreichend).

- Betriebe mit hohem Anteil an Fremd-AK (Lohnbetriebe in den NBL).

Was bleibt festzuhalten?
- für unter 25 (30) Ct. kann kein Betrieb Milch produzieren!
- Die Betriebe müssen die Produktion optimieren (Grundfutterleistung, Futterkosten, Bestandsergänzung, Tiergesundheit, Produktivität)

- Zukünftig schwankende Milchpreise fordern ein gezieltes Finanzmanagement
- weniger gute Betriebe sollten den Ausstieg aus der Milchviehhaltung wählen (keine echten Verluste über mehrere Jahre produzieren!)

- Absatzschwierigkeiten und Alternativprodukte (Analogkäse) werden zukünftig den Markt und somit den Milchpreis beeinflussen!
Frank Hübner, LWK

Bild: Friedhelm Poeschel ( Geschäftsführer), Referent Fank Hübner (LWK) und Jürgen Heinemann (Vorsitzender)
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