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Zur Ernte von Silomais nehmen Betreiber von Biogasanlagen mehr Rücksicht auf die Bewohner

Aus überregionalen Medien: Landwirtschaftliches Wochenblatt 41/2012 vom 11.10.2012

Zur Ernte von Silomais nehmen Betreiber von Biogasanlagen mehr Rücksicht auf die Bewohner

Wir kennen das gut, in den beiden Kreisen Höxter und Paderborn. Wir sind mit Biogasanlage reich gesegnet: Die Ernte von Silomais ist eine schlagkräftige und Rund-um-die-Uhr-Aktion und keineswegs eine geräuschlose und ungefährliche Tätigkeit. Tagelang brausen hochbeladene Fahrzeuge durch die Straßen und Dörfer. Und es gibt Verschmutzung mit Erde und Erntegut.


 

Dass Biogasanlagenbetreiber heute neue Wege gehen, darüber berichtet das Landwirtschaftliche Wochenblatt. „Um seine 500-kW-Anlage über das Jahr satt zu bekommen, erntet er (gemeint ist Andreas Uekermann aus Lieme) den Mais von rund 170 ha Ackerfläche. Insgesamt sind das 7000 t. Die Flächen liegen im einem Umkreis von bis zu 5.5 km um die Anlage. Um das zu bewerkstelligen, sind dabei ein Feldhächsler, mindestens drei Trecker zum Abfahren sowie zwei zum Festfahren des Erntegutes am Werk.“

So bringt zum Beispiel ein Flächentausch weniger Transportwege mit sich, wie das Beispiel Lieme bei Lemgo zeigt: Hier einigten sich die Betriebe Andreas Uekermann und Dr. Friedrich Oberkrome-Tasche mit ihren Flächen, um die Ernte nicht durch den engen Ort kutschieren zu müssen. Über Ernteproben und Analysen wird das Tauschgeschäft genau bilanziert.

„Eine der besten Anschaffungen war der Kauf von Funkgeräten“ berichtet ein Landwirt aus Extertal.“Seitdem wir uns besser verständigen können, verläuft die Ernte entspannter.“

Über weitere Möglichkeiten, Anwohner zu entlasten ist in dem Beitrag die Rede. So die strenge Beschränkungen der Arbeitszeiten von 6 bis 22 Uhr und die freiwillige Begrenzung der Geschwindigkeit innerhalb von Ortschaften aus 30 km/h, auch wenn eigentlich 50 km/h erlaubt sind.

Das sind alles gute Beispiel, mit denen Landwirte punkten bei den Bewohnern können. Inwieweit solche Dinge in Brakel oder Peckelsheim, wo mehrere Anlagen stehen, darüber kann berichtet werden, wenn sich die entsprechenden Betreiber melden. Sicher ist, dass alle Beteiligten sich um ein friedliches Miteinander bemühen. Denn die nächste große Aktion kommt bestimmt.

Text: Martin Koch

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