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Massive Auswinterung 2012 durch unmittelbar einsetzenden Kahlfrost

Der Leiter der Kreisstelle, Dr. Josef Lammers, sowie die Berater Ferdinand Falke und Ferdi Stamm werden im Wochenblatt-Artikel (Ausgabe 14/2012) zur Lage zitiert. In den drei Kreisen Höxter, Paderborn und Lippe sind die Auswinterungsschäden enorm. Insgesamt 60 bis 70.000 ha, also gut 70 Prozent der Flächen, mussten umgebrochen werden. Das ist die traurige Bilanz Anfang April. Anfang März gab es noch Hoffnung, aber weder die Witterung noch ein Wachstumsschub entwickelten sich positiv. Die Altbestände wurden immer schwächer und mussten schließlich doch neu bestellt werden.

Die Saatgutnachfrage war enorm. Nur wenige Betriebe bekommen noch Sommerweizen, meist muss auf Sommerfuttergerste und Braugerste ausgewichen werden. Das Saatgut wird aus ganz Europa beschafft und besteht teilweise aus hier völlig unbekannten Sorten. Mal sehen, was in dieser Situation noch an Überraschungen auf uns zukommen.

Der finanzielle Schaden beziffert sich auf 700 Euro je Hektar. Darin sind enthalten Bodenbearbeitung und Saat, die Saatgutkosten, die verlorene Herbizidmaßnahme im Herbst und die zu erwartenden Mindererträge von 20 dt/ha gegenüber Wintergetreide. Die finanzielle Belastung für die meisten Betriebe ist enorm. Der Getreidemarkt ist jetzt bereits angespannt, aber ob dass die Erntepreise 2012 die Vorkosten ganz auffangen ist nicht zu erwarten.

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