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Michael Horsch beim Agravis-Ackerbautag 2012 in der Stadthalle Brakel am 07.02.2012

michael-horsch-2011Neue Technologie für den Ackerbau der Zukunft unabdingbar:

Tiefendüngung, Strip-Till (Reihenbearbeitung) und CTF (feste Spursysteme)

Michael Horsch (Fa. Horsch Maschinen GmbH in Schwandorf) ist ein führender Kopf in der Landwirtschaftsszene in Deutschland. Der Oberbayer ist Pionier der pfluglosen Bodenbearbeitung und deren Weiterentwicklung mit Tiefendüngung und neuen Saatverfahren.

(Foto: Michael Horsch bei der ROPA-Zuckerrüben-Fachtagung vom November 2010 in Sittelsdorf)

 

Die Marktlage und die Preiserwartungen für 2012 verdeutlichter er anhand von Angebot, Ernte und Vorräte weltweit. Er erwartet eine knappe Versorgungslage und damit gute Preise auch für die Ernte 2012. Entscheidend sei aber der Trend im Juni.

Pacht und Dünger machten bisher 25 % der Produktionskosten aus, sie erreichen bald aber 50 %, so die Prognose (bzw. bei Pachten schon eingetreten).  Die Kosten der Arbeitserledigung (Mechanisierung) von zurzeit knapp 500 EUR werden dagegen nur leicht anziehen. Aus diesen Gegebenheiten leitet er die Notwendigkeit für noch effizientere Düngungsmethoden ab. Mit der Tiefendüngung würde es gelingen, die Wurzelarchitektur im Boden zu verbessern und eine bessere Nährstoffausnutzung zu erreichen. Besonders Ammonium und Phosphat hätten eine besondere Attraktionswirkung auf die Wurzeln, die es zu nutzen gelte. Hier bietet die Landtechnik mittlerweile verschiedene Systeme an.

Als besondere Verfahren für die Rüben usw. stellte er das Strip-Till-Verfahren vor, das ist eine Streifenbodenbearbeitung für Reihenkulturen. Die Saat erfolgt mit automatischen Lenksystemen in die im Herbst vorgearbeiteten Streifen mit dem Einsatz von Unterfußdüngung. - Für Raps gibt es Trends zu einer Art Dammkultur.

Waren bisher die Ertragsleistungen auf Züchtung, Pflanzenschutz, Reifentechnik, Bodenbearbeitung und exakte Schnelle Sätechnik zurückzuführen, so ist es heute das

CTF-Verfahren (= Controlled Traffic Faming) Das bedeutet permanente Fahrwege und Konzentration allen Fahrverkehrs auf dauerhafte Fahrspuren auf dem Acker. Ein Anteil von 60 % der Fläche wird nicht mehr überrollt, der Anteil der Fahrspuren beträgt nur 3 %. Voraussetzung ist die Pfluglose Bodenbearbeitung und die automatische Spurführung mit GPS (Navigation).

Das CTF-Verfahren weist damit diese besonderen Vorzüge auf:

-          weniger Spuren

-          exakte Platzierung von Düngestoffen

-          bessere Abpufferung von Wetterextremen

-          hohe Flächeleistung

-          noch größere Umweltschonung

Das ist nach seinen Worten die Quelle für eine deutliche Ertragsverbesserung und damit die wichtige Herausforderung für die Zukunft. „Vieles klingt wie von einem anderen Stern. Vielleicht geht das im Osten, aber nicht bei uns“, so ein Tagungsteilnehmer noch etwas zurückhaltend auf die holzschnittartigen und bewusst provokant vorgetragenen Thesen des Michael Horsch.

www.horsch.com

www.strip-till.de

http://www.lfl.bayern.de/aktuelles/42767/linkurl6.pdf

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