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Die Zuckerrübe als Alternative zum Mais für Biogasanlagen?

Zu diesem Thema referierte Dr. Arne Dahlhoff, LWK Haus Düsse, vor gut 60 Teilnehmern im Restaurant Berghof (Löseke) in Brakel am 16.02.11. Eingeladen hatte der ReBio-Förderverein und die Bioenergieregion Borlinghausen. Norbert Hofnagel begrüßte die Gäste und Alexander Hofnagel moderierte die Veranstaltung. Dr. Dahlhoff zeigte die Hoffnungen der Zuckerrübe als Energierübe auf: der hohe Ertrag, die schnelle Reaktionszeit im Fermenter und die gute Gasausbeute. Probleme bereiten allerdings die Aufbereitung (Enterden, Entsteinen) und Konservierung der
Erntematerials (Schlauch, Lagune oder Mischsilage mit Mais). Bei der Wirtschaftlichkeit stellte sich dann auch heraus, dass die Zuckerrübe hinter dem Mais rangiert, weil die Trockenmasseleistungen je Hektar fehlen. Die Stromausbeute beträgt demnach nur 86 Prozent des Maises. Statt 55 Tonnen Mais wären z. B. 80 Tonnen Rübenertrag notwendig, um mit dem Maisgleichzuziehen. Das ist ein Faktor von 1:1,45 derzeit. "Die Entwicklung von biologischer Leistung bei Rüben (aber auch beim Mais), geht weiter und die Lösung von technischen Problemen ist rasant", so der Biogasfachmann in seinem Schlusswort. Modellprojekte laufen und es lohnt sich, die Zuckerrübe im Auge zu behalten. Die Zuhörer, dabei waren viele Hektar und Megawatt Energieleistung vertreten, dankten mit anerkennendem Applaus.

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Dr. Dahlhoff bei seinem Vortrag.
Die Gestalter des Abends (v. l.): Alexander Hake, Dr. Arne Dalhoff (Referent), Johannes Potthast (2. Vorsitzender des Verein ReBio), Norbert Hofnagel
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