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Preisexplosion bei Mineraldünger

Organische Dünger sind begeht
In den letzten Monaten haben sich die Preise für Mineraldünger verdoppelt bis verdreifacht. Phosphat und Kali sind seit letztem Jahr rund dreimal so teuer geworden. Der Stickstoffpreis hat sich mehr als verdoppelt. Kalkammon, Harnstoff oder Flüssigdünger sind gleichermaßen teuer geworden.
In dieser Konstellation bekommen Wirtschaftsdünger wie Gülle und Stallmist eine neue Wertigkeit. Rindergülle erreicht allein über den Nährstoffgehalt einen Geldwert von rund 14 € je Kubikmeter, Schweinegülle 15 €, Biogassubstrat 14 € und Hühnertrockenkot 44 € je Kubikmeter, wie Berechnungen ergeben. Bei Stallmist werden gleiche Größenordungen je Tonne erreicht. Hinzu käme noch der Wert für die Humuslieferung.
Diese neue Wertigkeit der Dünger verpflichtet zu sorgsamen Umgang mit dem wertvollen Nährstoffträger. So werden zum Beispiel im Herbst nicht mehr so viel Mengen Gülle ausgebracht wie noch vor wenigen Jahren. Denn im Herbst ist die Ausnutzung des leicht löslichen Stickstoffs geringer als im Frühjahr.
Im Übrigen trägt auch die Ausbringungssperrfrist für Gülle usw. auf Ackerland vom 1.11. bis zum 31.01. dazu bei, dass eine Gefährdung der Umwelt durch Auswaschung von Nährstoffen ins Grundwasser ausgeschlossen wird.

Bild: Lohnunternehmen Volker Schröder, Gehrden bei der Arbeit
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